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PERSONAL-EINSATZ-PLANUNG
Die
optimale Größe eines Pflegdienstes - im Zusammenhang mit der
Personal-Einsatz-Planung
Zwei Größen können im Zusammenhang mit der Frage nach der optimalen Betriebsgröße genannt werden:
Diese beiden Werte sind aus Untersuchungen bekannt und bestätigen sich tendenziell in Betriebsvergleichen und in Beratungen vor Ort. Stationen mit Werten darunter haben tendenziell etwas größere Schwierigkeiten, am Markt bestehen zu können, sie neigen zu Inflexibilität. Größere Pflegedienste sind aufgrund ihrer Größe nach menschlichem Ermessen nicht mehr ohne weiteres zu steuern. Diese Aussage unterstellt jedoch wichtige Annahmen:
Auf dieser Basis ist gewährleistet, dass alle Patienten einheitlich und möglichst objektiv bewertet werden hinsichtlich ihrer zeitlichen Ansprüche. Zudem funktioniert die eigentliche Steuerung besser, wenn die Vorgaben "aus einer Hand" kommen. Werden diese optimalen Voraussetzungen akzeptiert, dann ist es verständlich, dass ein vollzeitbeschäftigte Pflegedienstleitung ihre Kapazitätsgrenzen hat - und diese dürften bei ca. 120 Patienten sein. Hat ein Pflegedienst nicht die optimale Größe, heißt das aber nicht, dass er dem Untergang gewidmet ist. Mit der optimalen Größe ist es nur etwas wahrscheinlicher, dass man zu guten Ergebnissen kommt. Allerdings zeigt sich dann umso mehr, dass man von einer Top-Pflegedienstleitung abhängig sein wird. Es ist schon jetzt eine Konzentrationswelle von ambulanten Pflegediensten in Deutschland zu beobachten, die sich unseres Erachtens auch noch weiter fortsetzen wird. Insbesondere mögliche Einsparungen im Bereich der Overhead-Kosten sind die Gründe dafür. Mögliche Strategien der Pflegedienste zur Erreichung einer optimalen Größe
Alternativen zur optimalen Größe: Spezialisierung, Nischen Eine qualitative Weiterentwicklung der Dienste und eine Ausdifferenzierung des Leistungsangebots hat in den letzten Jahren nicht stattgefunden – im Gegenteil: Ein vorwiegend homogenes Leistungsangebot in Stadt und Land. Bedarfe wurden kaum richtig ermittelt. An den wenigen Beispielen von
Pflegediensten, die sich spezialisiert haben und dabei großen Erfolg haben,
zeigt sich, dass es möglich ist, außerhalb der allgemeinen Leistungen der
Krankenversicherung und der Pflegeversicherung Leistungsangebote zu entwickeln.
Diese sind dann finanziert über
Möglichkeiten für Nischen oder Spezialangebote (ohne den Anspruch auf Vollständigkeit):
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